Eltern haben oftmals ein gutes Gespür dafür, dass das Kind zusätzliche Unterstützung benötigt.
Deutliche Hinweise sind beispielsweise, dass das Kind beim Üben viel mehr Zeit benötigt, als es dem Lernfortschritt entspricht. Trotz großer Anstrengung bleiben Erfolge aus oder sind nur sehr kurzfristig sichtbar. Viele Kinder fordern ständig Hilfe ein, werden schnell unsicher und verlieren die Orientierung, wenn sich die Aufgaben leicht verändern. Weitere mögliche Hinweise finden Sie auf unserer Startseite.
Nicht bei jedem Kind treten alle Anzeichen auf. Wenn Sie jedoch häufig die genannten Beobachtungen machen, lohnt es sich, genauer hinzuschauen.
Nein, eine Diagnose ist keine Voraussetzung. Wichtig ist, dass wir gemeinsam klären, welche Art von Unterstützung Ihr Kind braucht. Eine Analyse des mathematischen Lernstands (sogenannte qualitative Diagnostik) zeigt, ob grundsätzlicher Förderbedarf besteht.
Der erste Schritt ist in der Regel ein telefonisches Beratungsgespräch. Gerne können wir dafür einen Termin vereinbaren. Schreiben Sie uns hierfür gerne eine E-Mail oder nutzen Sie unser Kontaktformular.
Wir nehmen uns Zeit, Ihre Fragen und Beobachtungen in Ruhe zu besprechen und eine erste fachliche Einschätzung zu geben.
Im Rahmen der telefonischen Beratung besprechen wir die nächsten Schritte. Je nach Bedarf besteht auch die Möglichkeit, ein persönliches Gespräch vor Ort zu vereinbaren.
Unsere Diagnostik besteht aus drei Teilen:
Zu einem zuvor vereinbarten Termin führen wir ein individuelles Diagnosegespräch mit Ihrem Kind, um seine mathematischen Denk- und Lösungswege zu verstehen.
In einem weiteren Termin folgt ein Gespräch mit Ihnen als Eltern, in dem wir die Erkenntnisse und Beobachtungen gemeinsam besprechen.
Abschließend erhalten Sie einen ausführlichen schriftlichen Bericht mit einer individuellen Förderempfehlung, die auf den Beobachtungen der Diagnsotik basiert.
Die Grundlage für die Förderung bildet unsere ausführliche Diagnostik. So stellen wir sicher, dass die Förderung am Lernstand ansetzt und genau die Lücken aufarbeitet, die bei Ihrem Kind vorliegen.
Wir erarbeiten mit Ihrem Kind in seinem eigenen Tempo die grundlegenden mathematischen Einsichten, die für ein dauerhaft tragfähiges Verständnis mötig sind.
Die Finanzierung der lerntherapeutischen Förderung kann über zwei Wege erfolgen:
Private Finanzierung: Die Abrechnung erfolgt als Eigenleistung über einen monatlichen Festbetrag. Den genauen Rahmen besprechen wir transparent im ersten Beratungsgespräch.
Kostenübernahme nach § 35a SGB VIII (Eingliederungshilfe): Bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen kann die Förderung durch das zuständige Jugendamt übernommen werden. Wir arbeiten hierzu regelmäßig mit dem Jugendamt Duisburg sowie den Jugendämtern umliegender Städte zusammen und informieren Sie gerne über Voraussetzungen und den Ablauf der Antragstellung.
Ja. Das häusliche Üben ist ein fester Bestandteil der Förderung. Die Aufgaben bauen direkt auf den Inhalten der Stunde auf und dienen dazu, Gelerntes zu festigen.
In der Regel handelt es sich um kurze, tägliche Übungseinheiten von etwa zehn Minuten. Wir unterstützen Sie dabei, diese in den Alltag zu integrieren.
